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Migration und Weltmarkt

Handelt Ostasien gegen die eigenen Interessen? Ist es fremdenfeindlich oder gar rassistisch? Doch wie ließen sich solche Vorhaltungen damit vereinbaren, dass etwa Hongkong (7,4 Mill. Einwohner) und Singapur (5,8 Mill.) mit 39 und 43 Prozent extrem hohe Werte für die im Ausland geborenen Bevölkerung aufweisen, wogegen die Bundesrepublik mit 15 Prozent ausgesprochen bescheiden anmutet [5]? Dennoch betrachten 85 Prozent der Deutschen die Integration der Zuwanderer als größtes Problem der Nation [6]. Verfügt die Immigrantenpolitik der beiden Stadtstaaten über einen Beruhigungsfaktor, der hierzulande fehlt? Den gibt es nicht nur, er lässt sich sogar quantifizieren.

Unter 1.000 zehnjährigen Schülern bei TIMSS 2015 erreichen in Hongkong 450 und in Singapur sogar 500 die höchste mathematische Leistungsstufe. In Gesamt-Ostasien liegen die Japaner mit 320 Assen unter 1.000 Schülern am Schluß. Erst im globalen Vergleich zeigt sich die Aussagekraft dieser Werte. So hat Frankreich unter 1.000 Kindern lediglich 20 solcher Könner. Deutschland rückt mit 53 auf 1.000 auch in dieser Hinsicht immer näher an den Partner an der Seine heran [7].

Aus diesen enormen Differenzen ergeben sich umstandslos die Einwanderungsregeln Ostasiens. Da alle übrigen Länder der Welt unter ihrer Kompetenz rangieren, ist ihr Rekrutierungspool extrem eingeschränkt. Würde man Einwanderer von den unteren Rängen akzeptieren, triebe das den eigenen Leistungsdurchschnitt nach unten. Nur die Allerbesten aus den schlechter abschneidenden Nationen kämen infrage. So liegt etwa der Mathedurchschnitt der besten 10 Prozent der Achtklässler im Libanon 2015 bei 539 TIMSS-Punkten, während in Singapur schon der Gesamtdurchschnitt mit 621 Punkten (Libanon: 442) weit darüberliegt und die obersten 10 Prozent sogar 715 erreichen [8]. Obwohl es hier um eine der tüchtigsten arabischen Nationen geht, würde man sich bei Öffnung der Tore verschlechtern. Man lernt dabei auch von Deutschland, wo die Zahl der Ausländer auf Sozialhilfe von 130.000 im Jahre 2010 auf 979.000 im Jahre 2015 hochschnellt [9] und 41,5 bis 78,1 Prozent der arabischen Minderheiten von den Mitbürgern finanziert werden müssen [10].Ostasiaten können also fast nur mit Migranten aus Ostasien ihre Lage nicht verschlechtern. Deshalb gibt es in Hongkong, Singapur, Korea und Japan 4,15 Millionen chinesische Einwanderer. Die Anglo-Länder (AUS, CDN, NZ, UK und US) folgen mit 3,3 Millionen. Deutschland begnügt sich mit 100.000 [11].

Rassismus verrät das Bevorzugen gleicher Augenstellungen keineswegs. Die Kompetenz der ansonsten durchaus ungeliebten Nachbarn gibt den Ausschlag. Wer ökonomisch die Weltspitze dominieren will, darf einen Hochqualifizierten nicht aufgrund seiner Pigmentierung zurückweisen. Das wäre nicht nur moralisch verwerflich, sondern ein Schaden für das Land. Würde ein Schulabbrecher hereingelassen, weil Haarstruktur oder Religion gefallen, wäre der Nachteil noch größer. Wer seine Schularbeiten macht, überwindet Grenzen. Wer sie vermeidet, kann sich nicht auf Diskriminierung herausreden.

Selbstredend leidet China unter dem Brain Drain zur ostasiatischen und anglo-amerikanischen Konkurrenz. Bei einem Durchschnittsalter von 37 Jahren (S.-Korea 41, Japan und Deutschland 47 [12]) bleibt jedoch Zeit für die Aufholjagd, mit der die Besten im Lande gehalten oder zurückgelockt werden können.

EU-Europa verliert den Anschluss

Das vollzieht sich mit einer Rasanz, die sogar die früheren Höhenflüge der Nachbarn in den Schatten stellt. Bis auf die Apple-Geräte aus Taiwan kommen mittlerweile fast alle Smartphones aus China. 2016 werden dort fünfzigmal mehr mobile paymentsabgewickelt als in den USA [13]. Dieser Vorsprung erwächst aus der Umsetzung von Kompetenz in künstliche Intelligenz. In Financial Technology (FinTech) schafft es 2014 nur eine chinesische Firma unter die besten fünfzig. 2016 stammen die vier innovativsten aus dem Reich der Mitte [14]. Bei der 2017er ImageNet competition, einer Olympiade für Bilderkennung, kommen 50 Prozent der Teilnehmer und die Sieger aller Unterdisziplinen aus China. [15]

Bei deep learning für die Denkfähigkeit von Maschinen überflügelt China die USA bereits 2014 [16]. Obamas Regierung startet seine Gegenoffensive erst im Oktober 2016 [17]. Chinas Xi Jinping repliziert im Januar 2017 mit dem Aufbau eines National Laboratory for Brain-like Artificial Intelligence Technology in der Fünfmillionenstadt Hefai [18] BAIDUs Chefwissenschaftler Andrew Ng begleitet den Kampf um diese Killertechnologie mit der Feststellung, dass man bereits heute deutlich schneller arbeite als das Silicon Valley [19]. Weil das so ist, errichtet Apple für 500 Millionen Dollar zwei Forschungszentren bei chinesischen Eliteuniversitäten in Peking und Suzhou [20]. Das könnte als Provokation des neuen Präsidenten gedeutet werden, unterstreicht aber nur, dass Amerika über den eigenen Nachwuchs kaum noch mithalten kann, das Umsteuern der Einwanderungspolitik also viel zu spät kommt.

Immerhin hat Amerika unter 1.000 Zehnjährigen noch 140 Mathe-Asse gegenüber 53 in Deutschland. Chinas Wert ist zwar unbekannt, sollte aber nicht allzu weit hinter den 350 der Verwandten in Taiwan liegen. Dazu schlägt die wuchtige Differenz zwischen 22 Millionen Amerikanern und 130 Millionen Chinesen im Innovationsalter von 25 bis 30 Jahren zu Buche. Gegenüber der Bundesrepublik allerdings bleiben die USA konkurrenzfähig. Das liegt vor allem daran, dass die aschkenasischen, indischen und auch ostasiatischen Überflieger vorrangig immer noch die Demokratie im Land of the Free bevorzugen. Dazu gehören die Spitzeningenieure, von denen Googles Personalchef Laszlo Bock [21] weiß, dass sie dreihundertmal so wertvoll sind wie Standardingenieure. Solche Genies wandern nicht nach Deutschland. Dafür ist von den Millionen Neuankömmlingen aus der Dritten Welt immer noch nur jeder Siebte auf dem deutschen Arbeitsmarkt vermittelbar [22].

Wenn man Weltmarktführerschaft daran erkennt, dass Spitzenreiter und Hauptverfolger aus demselben Land kommen (bei Kameras etwa Nikon und Canon in Japan), dann schafft China diesen Sprung noch vor seinen Siegen bei FinTech– und Bilderkennung bei zivilen Drohnen [23] (DJI aus Shenzhen und Yuneec aus Jinxi). 2017 will man aus einheimischen Komponenten der Menschheit ersten Exascale-Computer fertig haben, der pro Sekunde eine Milliarde Milliarden Operationen ausführt [24]. Unter den Fortune Global 500 von 2017 halten Chinesen 115 Positionen (nach 9 im Jahre 1997[25]), darunter die Plätze 2, 3 und 4 [26]. Singapur steigt von null auf drei, Taiwan von einer auf sechs Weltfirmen. Japan fällt kräftig zurück, Korea hält sich. Deutschland sinkt von 47 auf 29 Unternehmen. Die mit viel mehr, aber auch viel besser qualifizierten Migranten gesegnete Schweiz schlägt sich mit einem Rückgang von 20 auf 14 ungleich besser [27]. Deutschlands Abstieg korreliert bei der globalen Wettbewerbsfähigkeit mit dem Wechsel von Platz 6 auf Platz 13 zwischen 2012 und 2016. Bei der erstmals gemessenen digitalen Kompetenz reicht es global sogar nur für Platz 17 [28]. Parallel dazu fallen die Viertklässler bei TIMSS vom 12. Platz 2007 auf den 24. im Jahre 2015 (nach dem 16. für 2011) [29].

Ostasiens Konkurrenz liegt in Ostasien

In Ostasien mögen die Plätze wechseln, der Aufwärtstrend jedoch bleibt intakt. Zuerst sind es Japaner, die innovieren, dann Koreaner, die beim Tempo zulegen, bis schließlich Chinesen die Branche dominieren. Das spiegelt sich auch bei den Patenten pro 100 Milliarden Dollar Inlandsprodukt, wo Süd-Korea noch führt, China mit Bronze dem japanischen Zweiten aber schon hart auf den Fersen ist [30]. Beim Einsatz von Robotern dominiert momentan Süd-Korea vor Japan. Doch schon 2019 sollen 40 Prozent aller neugebauten Industrieroboter in China verkauft werden[31]. Da die Kompetenzen mehr oder weniger gleich sind, in der Kreativ-Kohorte der 25-30-Jährigen aber 130 Millionen Chinesen gegen nicht einmal 12 Millionen Japaner und Koreaner antreten, kann es anders nicht sein.

Die 5 Millionen Deutschen dieser Altersgruppe müssen nicht nur mit einem Mini-Anteil von 5 Prozent Hochkompetenten antreten, sondern stehen gleichzeitig vor dem Fiasko der Automobilindustrie, für deren Zukunft sie keine Rolle mehr spielen, weil die durch die ausschließlich ostasiatische Batterietechnologie längst vorweggenommen ist. Selbst Elon Musks gewaltige Tesla-Fabrik in Nevada gibt es nur aufgrund japanischer Panasonic-Patente [32].

Ungeachtet vielfältiger Weltmarktführerschaften gibt es aber auch für Ostasien keine Garantie, dass ausbleibende Neugeborene durch Roboter und künstliche Intelligenz wirklich ersetzt werden können. Dass jedoch bildungsferne Fremde die Alten finanzieren könnten, gilt aus ausgeschlossen. Man lässt sich vom deutschen Konkurrenten zeigen, wie solche Kräfte für Unkosten und Unruhen gut sind, dafür aber einheimische Talente, die für all das bluten müssen, zur Übersiedlung in die Kompetenzfestungen animieren.

[1] https://www.amnesty.org/en/latest/news/2015/09/syrias-refugee-crisis-in-numbers/

[2] https://www.amnesty.org/en/latest/news/2015/09/syrias-refugee-crisis-in-numbers/

[3] „The upper Han“, The Economist, 19.-29. November 2016, 20-22/22

[4] https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2127rank.html

[5]https://www.un.org/en/development/desa/population/migration/data/estimates2/estimates15.shtml

[6][6] https://de.statista.com/infografik/5338/sorge-um-zuwanderung-und-integration-auf-hoechstwert/

[7] https://nces.ed.gov/pubs2017/2017002_timss_2015_results.pdf, S. 11

[8] Für beste 10 Prozent: http://www.edweek.org/ew/section/multimedia/summing-up-results-from-timss-pisa.html; für Gesamtdurchschnitt:

[9]https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/ Asylbewerberleistungen/Asylbewerberleistungen.html

[10] https://www.boeckler.de/wsi_67254.htm

[11] http://www.migrationpolicy.org/programs/data-hub/charts/immigrant-and-emigrant-populations-country-origin-and-destination

[12] https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/fields/2177.html

[13] http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21717393-advanced-technology-backward-banks-and-soaring-wealth-make-china-leader

[14] https://home.kpmg.com/au/en/home/insights/2016/10/fintech-100-leading-global-innovators.html

[15] https://www.forbes.com/sites/aarontilley/2017/07/31/china-ai-imagenet/#17f8ccf5170a

[16] https://www.technologyreview.com/s/608112/who-is-winning-the-ai-race/

[17] https://www.nitrd.gov/PUBS/national_ai_rd_strategic_plan.pdf

[18] http://www.chinadaily.com.cn/china/2017-05/14/content_29341661.htm

[19] http://www.dailygalaxy.com/my_weblog/2017/05/china-creates-national-lab-to-extend-lead-in-human-brain-like-artificial-intelligence-.html

[20] https://techcrunch.com/2017/03/17/apple-plans-to-invest-500-million-for-new-research-centers-in-china/

[21] L. Bock, Work Rules! Insights from Inside Google that will Transform How You Live and Lead, New York & Boston: Twelve, 2015

[22] http://www.swr.de/integration-ueber-arbeit-jeder-siebte-fluechtling-hat-nen-job/-/id=116/did=18314052/nid=116/amz9u2/index.html

[23] http://www.pcmag.com/roundup/337251/the-best-drones

[24] http://www.theverge.com/2017/1/19/14321832/china-exascale-supercomputer-prototype-2017

[25] http://www.fortunechina.com/fortune500/c/1997-11/12/content_9657.htm

[26] http://fortune.com/global500/list/filtered?non-us-cos-y-n=true

[27] http://www.fortunechina.com/fortune500/c/1997-11/12/content_9657.htm

[28] https://www.imd.org/wcc/world-competitiveness-center-rankings/world-digital-competitiveness-rankings-2017/

[29]https://de.wikipedia.org/wiki/Trends_in_International_Mathematics_and_Science_Study#Mathematik

[30] https://www.baldwins.com/news/global-ip-stats-released-for-2014-nz-shows-good-growth-in-patent-applicatio

[31] http://www.ifr.org/news/ifr-press-release/world-robotics-report-2016-832/

[32] https://www.ft.com/content/8c94a2f6-fdcd-11e6-8d8e-a5e3738f9ae4

 

via Migration und Weltmarkt.

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amazing asia

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Welt-Innovationsindex 2017: China auf Platz 22

Die Weltorganisation für geistiges Eigentum WIPO hat am Dienstag in Genf den Welt-Innovationsindex 2017 veröffentlicht.

Demnach liegt die Schweiz nach wie vor auf dem ersten Platz.

China ist das einzige Land mit mittlerem Einkommen auf der Top-25-Liste der Innovationen.

Wie Francis Gurry, General-Sekretär der WIPO, am selben Tag auf der Pressekonferenz erklärte, die Schweiz stehe seit sieben Jahren an der Spitze und das sie eine ausgezeichnete Leistung. Zudem sei auch zu bemerken, dass das Ranking Chinas wieder gestiegen sei, von Platz 25 2016 auf Platz 22 dieses Jahr. Im Jahr 2016 sei China das einzige Land mit mittlerem Einkommen, das in die Top 25 reingerutscht sei.Die WIPO untersucht die Lage in 130 Ländern und berücksichtigt zahlreiche Kennzahlen, darunter Patentanmeldungen, Bildungsausgaben, Zusammenarbeit von Hochschul- und Industrieforschung und die Qualität wissenschaftlicher Publikationen.

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Niedersachsens Grüne wollen Online-Handel am Sonntag einschränken | heise online

Niedersachsens Grüne wollen Online-Handel am Sonntag einschränken

Irrsinn hoch drei

Kein Wunder das in Deutschland alles den Bach runter geht bei dieser total am Leben vorbei praktizierten Regulierungswut.

Schaut mal nach Asien – da haben alle Läden so offen wie es der Inhaber für richtig hält, egal ob Sonntag, Nachts oder an Feiertagen….

So geht Wirtschaft…

 

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Schneller, günstiger, besser – Chinas Kurierdienste

Chinas Kurierdienste entwickeln sich dank des Onlineshopping-Booms rasant.

Zhou Dingfang, eine in Boston lebende Chinesin, vermisst in ihrer neuen Heimat viele Dinge aus ihrer alten Heimatstadt – das köstliche chinesische Essen, ihre Freunde und die chinesischen Produkte, die viel günstiger sind als in den USA.

Vor allem aber vermisst die 32-Jährige die effizienten und kundenorientierten Kurierdienste in ihrer Heimat.  „Ich vermisse die Anrufe der Jungs von den Kurierdiensten, die mir sagen, dass sie mit meinem Paket vor der Tür stehen. Ihr Service ist so flexibel. Man kann mit ihnen sprechen und die Lieferzeit so vereinbaren, wie es einem passt – und das alles völlig kostenlos. Sie arbeiten wirklich, wirklich hart, auch am Wochenende. Darüber hinaus kosten die Kurierdienste in China viel weniger als in den USA, und die Lieferung ist zudem noch viel schneller”, sagte Zhou der Beijing Rundschau.

Angetrieben durch einen seit Jahren anhaltenden „Online-Kaufrausch“ konnte Chinas Kurierdienstbranche in den letzten sechs Jahren ein exponentielles Wachstum erreichen – mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund 50 Prozent.  China überholte damit sogar die USA beim Volumen der Expresslieferungen und ist somit nach Angaben des Staatlichen Post Büros SPB seit 2014 Weltmarktführer.

Auch 2016 wurde in China mit mehr als 31 Milliarden Paketen – was einem Anstieg von 51,4 Prozent gegenüber 2015 entspricht – mehr ausgeliefert als irgendwo sonst. Der generierte Umsatz belief sich auf 397,4 Milliarden Yuan 51,7 Mrd. Euro, ein sprunghafter Anstieg von 43,5 Prozent. In der Branche sind derzeit mehr als zwei Millionen Menschen beschäftigt.

via Schneller, günstiger, besser – Chinas Kurierdienste auf dem Weg an die Weltspitze.

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Gabriel setzt sich in China ein ?!

Heut in der Bild

POLITIK

Gabriel setzt sich in China für deutsche Autobauer ein

MI. 24.05.2017, 04:31

Peking – Bundesaußenminister Sigmar Gabriel fordert faire Bedingungen für deutsche Automobilhersteller in China. Bei dem Besuch eines Forschungs- und Entwicklungszentrums von Audi und Volkswagen in Peking sagte er am Mittwoch: „Was wir wollen ist, dass (VW) bei öffentlichen Ausschreibungen, bei der Frage der Zulassungen genauso behandelt wird wie chinesische Anbieter.”

Hauptsorge der deutschen Automobilhersteller sind vor allem die Auflagen für die Einführung eines bestimmten Prozentsatzes an Elektrofahrzeugen ab 2018. Gabriel sagte, man sei „auf ganz gutem Weg”, dass chinesische Zusagen an Deutschland in diesem Bereich umgesetzt würden. Dabei geht es um den Wunsch der deutschen Firmen, die Quote erst 2019 einzuführen, flexiblere Jahreswerte gelten zu lassen und auf den Zwang zur Ansiedlung von Forschung und Entwicklung zu verzichten.

 

Lieber Herr Gabriel – vlt sollten Sie mal darüber nachdenken das China ein Souveräner Staat ist und keine BRD. In China gelten zuerst die eigenen Einwohner was und dann der Rest. Sie und die EU schmeißen Asien in aller erdenklichen Weise Knüppel zwischen die Beine um den Standort EU zu schützen verlangen aber von den Asiaten Ihren Markt für die EU bedingungslos zu öffnen. Denken Sie mal darüber nach.

via Aktuelle Nachrichten – Bild.de.

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Was kaufen Konsumenten aus Ländern entlang der Seidenstraße im Internet am liebsten?

Am 15. Mai wurde der „Bericht über die Konsumtrends grenzübergreifender E-Commerce-Plattformen im Rahmen der neuen Seidenstraße 2017“ von dem Forschungsinstitut des chinesischen Internethandelsunternehmen JD.com veröffentlicht. Darin wurde gezeigt, was am meisten von Kunden aus Ländern entlang der Seidenstraße und Mitgliederstaaten der Seidenstraßen-Initiative gekauft wird.

 

Den Daten des Berichts zufolge werden Chinas Waren durch grenzübergreifende E-Commerce-Plattform wie JD.com in 54 Anrainerländer der Seidenstraße wie Russland, Ukraine, Polen, Thailand und Saudi-Arabien exportiert und auch Waren aus über 50 Ländern entlang der Seidenstraße nach China verkauft.

Laut dem Bericht sind Importwaren wie Lebensmittel, Alkohol, Obst, Uhren. Textilien und Meeresprodukte in China am populärsten. Dabei gehören Lebensmittel zu den am meisten verbreiteten Importwaren. Bezüglich der Absatzmenge von Importlebensmitteln stehen Waren aus Malaysia, Thailand, Vietnam, Indonesien, den Philippinen, Litauen, Polen, der Türkei und Russland ganz oben auf der Liste. Im Jahr 2016 standen vor allem chilenische Kirschen und mexikanische Avocados auf chinesischen Esstischen. Und auch Meeresprodukte wie rote Garnelen aus Argentinien und weiße Garnelen aus Ecuador. Getrocknete Mangos von den Philippinen, getrocknetes Obst und Gemüse aus Indonesien und Brot aus Vietnam waren vor allem bei den städtischen Konsumenten in China sehr beliebt. Darüber hinaus wurden ägyptische Baumwollwaren, Schwarztee aus Sri Lanka, buddhistische Arnmbänder aus Nepal, Quartztrinkgeschirr aus Tschechien, Jade aus Myanmar und Rosenölprodukte aus Bulgarien von den chinesischen Kunden sehr gut angenommen und sind daher inzwischen zu Massenwaren geworden.

In dem Bericht wird außerdem auch darauf hingewiesen, dass sich die Importwaren aus Malaysia, der Mongolei, Thailand, Vietnam, Indien, Deutschland, Frankreich, Neuseeland und der Schweiz in China besonders gut verkauften. Ferner stiegen die Umsätze der Importwaren aus Litauen, Bangladesch, dem Oman und Tadschikistan sehr schnell: sie konnten um mehr als das Sechsfache gegenüber dem Vorjahr zulegen.

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Chinas Yuan auf dem Weg zur Weltwährung Nr. 1

Am 21. Mai 2017 veröffentlichte King World News einen Auszug aus Eric Kings jüngstem Interview mit dem US-amerikanischen Volkswirtschaftler und Buch-Autor Stephen Leeb. Dieser beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Vorgängen innerhalb der chinesischen Volkswirtschaft und deren Verbindungen zu den Staaten entlang der Seidenstraße. Für Leeb steht fest, dass China mit seiner Währung Yuan auf dem Weg zur Weltwährung Nummer 1 ist.

»China hat seinen Hunger nach Gold sorgfältig verborgen, damit es weiterhin große Mengen anhäufen kann, ohne den Preis vorzeitig zu beeinflussen«, sagt Leeb. Dies habe die führenden Organisationen wie das World Gold Council oder auch Presseagenturen wie Reuters dazu verleitet, die Aktivitäten Chinas in Sachen Gold »dramatisch zu unterschätzen«.

Das Land habe seine Bestände seit 2013 jedes Jahr um über 2.000 Tonnen Gold aufgestockt, was bis Ende 2017 eine Gesamtmenge von 11.000 Tonnen ergäbe. »Und das berücksichtigt nicht einmal, dass monetäres Gold in jedweder Menge nach China importiert werden kann, ohne gemeldet zu werden«, führt Leeb weiter aus und nimmt weiter an, dass das Land auch direkt bei den Goldminen auf Einkaufstour geht. Dies werde sicher einen gewissen Aufschlag kosten, doch niemand würde merken, wenn irgendeine Mine »ein wenig profitabler als erwartet« arbeite.

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Neue Seidenstraße: Geschichte wird gemacht, es geht voran!

Die Seidentraßen-Initiative, bei der es um den Aufbau von Wirtschaftskorridoren entlang der neuen Seidenstraße sowie die maritime Seidenstraße des 21. Jahrhunderts geht („neue Seidenstraße“), bringt Menschen in ihrem „Streben nach einem besseren Leben“ zusammen. Dies sagte Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Wochenende in Beijing auf dem Gipfelforum über die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative. Ein zweites Gipfeltreffen wurde für 2019 angesetzt.

„Von der Entwicklung der neuen Seidenstraße ist niemand ausgeschlossen. Diese Initiative richtet sich gegen niemanden“.

„Obwohl ihr Ursprung in China liegt, gehört die Seidenstraßen-Initiative DER GANZEN WELT. Ihre Entwicklung geht über die verschiedenen Regionen, Entwicklungsstadien und Zivilisationen hinaus.”

„Gänse können für eine lange Zeit durch Wind und Regen fliegen, weil sie in großen Schwärmen unterwegs sind“.

China wird auch Gastgeber des zweiten Forums für internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative sein, das 2019 stattfinden soll. Dies kündigte Staatspräsident Xi Jinping am Montag während einer Pressekonferenz in Beijing an, auf der er die Ergebnisse des Forums und des Runden Tisches der Staats- und Regierungschefs beschrieb.

Auf dem Forum in diesem Jahr, das am Sonntag und Montag in Beijing stattfand, nahmen 29 ausländische Staats- und Regierungschefs sowie Leiter vieler internationaler Organisationen und Unternehmen, leitender Beamte und Wissenschaftler teil. Sie alle versuchten gemeinsam, einen Plan für die Wiederbelebung der Seidenstraße zu skizzieren, der inzwischen bereits positive Rückmeldungen aus mehr als 100 Ländern erhalten hat.

Xi bestätigte, dass China bezüglich der Initiative bisher Kooperationsabkommen mit 68 Ländern und internationalen Organisationen abgeschlossen habe, einschließlich derjenigen, die während des Forums unterzeichnet wurden.

Eine Liste der wichtigsten Ergebnisse des Forums wurde bereits während der Abschlussfeier des Forums offiziell abgesegnet. Dabei handelt es sich um 76 Punkte mit mehr als 270 konkreten Ergebnissen in den Schlüsselbereichen Politik, Infrastruktur, Handel, Finanzen sowie kultureller und gesellschaftlicher Austausch.

Die Staats- und Regierungschefs, die am Montag am Runden Tisch teilnahmen, gaben auch ein gemeinsames Kommuniqué heraus, in dem sie sich für ein „gemeinsames Engagement beim Aufbau einer offenen Wirtschaft, die Gewährleistung des freien und allen Ländern zugänglichen Handels und gegen alle Formen des Protektionismus im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative aussprachen.

Die Staats- und Regierungschefs konnten während des Gipfels einen Konsens darüber erreichen, dass politische Konsultationen priorisiert, das Infrastruktur-Netzwerk perfektioniert und der Öffentlichkeit insgesamt besser gedient werden müssten. Darüber hinaus müsse mehr Wert auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt werden, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung des Außenministeriums.

Xi, der bei dem Gipfel den Vorsitz führte, sagte, dass die Seidenstraßen-Initiative eine offene Plattform und öffentliche Dienstleistung sei, die von verschiedensten Partnern weltweit gemeinsam aufgebaut werde.

China begrüße jeden, der sich den Idealen der Seidenstraßen-Initiative verbunden fühle. Die Initiative richte sich gegen niemanden, und es solle auch niemand ausgeschlossen werden, so Xi.

„Von der Entwicklung der neuen Seidenstraße ist niemand ausgeschlossen. Diese Initiative richtet sich gegen niemanden“, sagte Xi.

via Neue Seidenstraße: Geschichte wird gemacht, es geht voran!.

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EU unterstützt Seidenstraßen-Gipfelforum in China

Das Gipfelforum über die internationale Kooperation im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative wird von 14. bis 15. Mai in Beijing stattfinden. Der Exekutivdirektor des EU-Asien-Zentrums, Fraser Cameron, wird auch daran teilnehmen. Vor kurzem sagte er in einem Exklusivinterview mit CRI, das Forum sei eine wichtige Chance zur Unterstützung des multilateralen Handelssystems und der wirtschaftlichen Globalisierung und werde von der EU tatkräftig unterstützt.

Seit der Entstehung der Seidenstraßen-Initiative hat China klar dafür plädiert, gemäß dem Prinzip „gemeinsame Konsultation, gemeinsamer Aufbau und gemeinsame Teilhabe” durch verstärkte Kooperation mit Anrainerstaaten eine gemeinsame Entwicklung und Prosperität zu verwirklichen. Cameron teilt die Ansichten Chinas und betonte, die Seidenstraßen-Initiative werde gegenseitigen Nutzen bringen.

„Einerseits zielt die Seidenstraßen-Initiative darauf ab, Chinas Entwicklung zu fördern und die wirtschaftliche Entwicklung in armen Gebieten zu unterstützen. Andererseits wird sie die Verbindungen zwischen Europa und China vorantreiben. Alle Länder in dieser Region werden von den neuen Infrastrukturanlagen profitieren, den neuen Häfen, Straßen und Eisenbahnlinien. Gleichzeitig wird auch der Infrastrukturaufbau der Informationsindustrie angekurbelt. So profitieren alle Systeme voneinander.”

Cameron fügte hinzu, der Vizepräsident der EU-Kommission, Jyrki Katainen, werde im Auftrag der EU an dem Forum teilnehmen. Dies zeige, dass die EU dieser Konferenz große Beachtung schenke. Zur verstärkten Kooperation zwischen der EU und China im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative sagte Cameron:

„Es ist sehr wichtig, dass China beschlossen hat, zum Juncker-Investitionsprogramm zur Förderung des Infrastrukturaufbaus beizutreten. Beide Seiten sind dabei, gegenseitig einander zu unterstützen. Dieses Programm wird ebenfalls im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative nach WTO-Regeln durchgeführt. Gleichzeitig sollen auch Regeln der EU bezüglich der Finanzierungen, Transparenz und nachhaltigen Entwicklung berücksichtigt werden. Wie etwa der Aufbau der Eisenbahnlinie von Budapest nach Belgrad.”

Cameron meinte weiter, der Schwerpunkt des Gipfelforums über die internationale Kooperation im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative liege darin, die erzielten Erfolge und Erfahrungen zusammenzufassen und neue Kooperationsprojekte festzulegen. Er hoffe, dass China und Europa in einigen Aspekten verstärkt kooperieren könnten.

via Fraser Cameron: EU unterstützt Seidenstraßen-Gipfelforum in China.

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