Archive for Texte

Da Vincis Manuscript/Notizen

Dies ist ein Scan des Original DaVinci Notizbuches.

Man kann in der Skizze die Genialität des Meisters erkennen, wenn man bedenkt wie alt diese Aufzeichnungen sind.

Download (3)

Wer Interesse hat das Ganze Manuscript anzusehen – KLICK HIER

Comments off

Wissenswerte eBooks

Für alle die Wissen für wichtig halten, Uralte Bücher die Sie sonst nur für sehr viel Geld bekommen.

Codex Seraphinianus

Der Codex Seraphinianus ist ein Künstlerbuch des italienischen Architekten, Industriedesigners und Künstlers Luigi Serafini, das er in 30 Monaten zwischen 1976 und 1978 geschrieben und illustriert hat.

Es umfasst, je nach Edition, etwa 360 Seiten, und scheint eine illustrierte Enzyklopädie aus einer anderen, fremdartigen Welt zu sein. Der Text ist in einer Phantasiesprache mit erfundenen Schriftzeichen gedruckt und mit farbigen, surrealistischen und detailgenauen Illustrationen üppig ausgestattet. Es erinnert in seinem Aussehen an das Voynich-Manuskript, der Leser assoziiert Schriften untergegangener Kulturen, die für uns nicht mehr lesbar sind.

Literarische und künstlerische Paten des Buches sind einerseits Diderots Enzyklopädie, in der das Wissen des 18. Jahrhunderts zusammengefasst und geordnet vorgestellt und mit detaillierten Illustrationen veranschaulicht wird und ebenso die phantastische Bilderwelt eines Hieronymus Bosch und die von Borges zitierte – fingierte – Chinesische Enzyklopädie.

Codex Dresden

Der Codex Dresdensis (oder Dresdner Kodex, veraltet Dresdener Kodex) ist eine der drei erhaltenen und mit Sicherheit authentischen Handschriften der Maya. Er ist etwa 800 Jahre alt und mit Hieroglyphen, Bildern und Zahlenzeichen beschrieben. Aufgrund des Inhalts ist anzunehmen, dass es sich um ein Handbuch von Kalenderpriestern gehandelt hat. Dieses besteht aus 39 doppelseitig beschriebenen Blättern, die ursprünglich als Leporello gefaltet waren, heute jedoch als zwei, jeweils etwa 1,80 Meter lange Streifen gezeigt werden.

Der Codex befindet sich in Dresden im Buchmuseum der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek, wo er als einziger der dreiCodices einsehbar ist. Die anderen zwei authentischen Codices werden in Paris und Madrid aufbewahrt.

Voynich Manuscript

Das Voynich-Manuskript (benannt nach Wilfrid Michael Voynich, der das Manuskript 1912 erwarb) ist ein Schriftstück, das sich einmal im Besitz des Kaisers Rudolf II. des Heiligen Römischen Reichs befand. Es ist in einer bislang nicht identifizierten Schrift und Sprache geschrieben. Sein Inhalt konnte bis heute nicht entschlüsselt werden und es ist nach wie vor unklar, ob der Text überhaupt einen sinnvollen Inhalt transportiert.Im Manuskript vorhandene Abbildungen erinnern an botanische, anatomische und astronomische Zusammenhänge und wurden mit Sorgfalt gezeichnet. Das Manuskript befindet sich seit 1969 unter Katalognummer MS 408 im Bestand der Beinecke Rare Book and Manuscript Library der Yale University.

 

Download der einzelnen Manuscripte – HIER –

Comments off

Verkehr in Thailand

Thailand wie Ich es erlebe…

Verkehr – AUTOVerkehr

Zwei Spuren da kann man locker in drei Reihen fahren und die Motorbikes passen auch noch irgendwie dazwischen.

Rote Ampeln sind nur für Weichtier und Feiglinge. Da wird nicht gebremst sondern einfach mal gehupt und weitergerfahren.

An bestimmten stellen dreimal Hupen vertreibt die Geister und man kann locker drauflos fahren

Schnellstraße mit zwei Spuren je Richtung, natürlich kann man auf dem Standstreifen in die falsche Richtung fahren schließlich fährt man ja Motor Bike und hat grundsätzlich recht

Polizei nach weg gefragt – Antwort fahr einfach hier Rückwarts ist ja nicht weit – Hmm auf Autobahn einfach rückwärts entgegen der Fahrtrichtung ? Hab mich für einen Umweg entschieden, ist wohl sicherer !

Unfall : einer keinen Führerschein und ist besoffen -Thai / Farang hat nicht geblinkt aber auch geparkt und gar nicht gefahren
Wer ist wohl alleine schuld ?

Bei uns in DE wird gerade eine Diskussion geführt weil die Schulbusse unsicher seien, da nicht jedes Kind einen Sitzplatz hat und sich anschnallen kann, hier habe Ich beobachtet das – wenn der Schulbus voll ist – die Kinder einfach auf dem Dach des Buses sitzen… mai pen rai

Comments off

Stress

Stress und Ängste statt Arbeitslust

Gerade Berufsanfänger geraten häufig unter Druck
Vom ersten Arbeitstag an stürzen sich zahlreiche Berufsanfänger motiviert und pflichtbewusst in den Joballtag. Um einen guten Eindruck zu hinterlassen, wird jede Anforderung bestmöglich erfüllt. Eine lobenswerte Einstellung, doch bekanntlich hat jede Medaille ihre Kehrseite: Denn wer permanent Einsatz und Aufopferungsbereitschaft zeigt, läuft Gefahr, immer mehr Tätigkeiten aufgebrummt zu bekommen. So geraten Jobneulinge nicht selten unter erhöhten Leistungsdruck. Auch Reibereien mit Kollegen, ungewohnte Arbeitszeiten und andauernde Hektik können die Psyche belasten. Oft gelingt es nur schlecht, nach Feierabend oder am Wochenende den Arbeitsstress hinter sich zu lassen.

Auf erste Warnzeichen achten

Erwiesen ist, dass Stress bis zu einem bestimmten Grad positiv wirken und für eine erhöhte Leistungsfähigkeit sorgen kann. Allerdings leidet bei andauernder Überlastung die seelische und körperliche Gesundheit. Symptome wie Angst- und Unruhezustände, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und anhaltende Erschöpfung können auftreten und sollten ernst genommen werden. Bei solchen Stress-Symptomen rät die Kasseler Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Sabine Schäfer zu einer naturheilkundlichen Behandlung: “Zur seelischen und körperlichen Stabilisierung trägt Neurodoron (erhältlich in der Apotheke) bei, es lindert stressbedingte Angst- und Unruhezustände, stärkt die Nerven, baut bei Erschöpfung wieder auf und lindert Nervosität und Reizbarkeit, ohne müde und abhängig zu machen.”

Stress-Vorsorge im Job

Stressexperte Gerd Sielker von Weleda erklärt, wie man Stress im Job vermeidet: “Wenn der Druck zu groß wird, hat weitermachen wenig Sinn. Besser für kurze Zeit den Arbeitsplatz verlassen, Handgelenke mit kaltem Wasser spülen, tief ein- und doppelt so lange ausatmen oder eine Runde an der frischen Luft drehen. Unangenehme Aufgaben nicht aufschieben, sondern gleich erledigen – so wird der Kopf frei für Wichtiges.” Auch Unordnung sorge für Stress, so Sielker. Den Schreibtisch aufzuräumen, könne gegen das Gefühl des Kontrollverlustes helfen.

Weitere Informationen: www.weleda.de/Unternehmen/Presse/Presse-Downloads

Fakten in Kürze
Phänomen Stress

Stress gilt als eine subjektive Wahrnehmung: Das Gefühl, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, führt zu körperlichen Reaktionen. Auf großen Druck reagiert der Körper, indem er Stresshormone ausschüttet. Der Körper gerät in Alarmbereitschaft, um in einer Gefahrensituation kämpfen oder flüchten zu können. Energie wird vermehrt bereitgestellt, Atmung und Puls beschleunigt und der Blutdruck erhöht sich. Akuter Stress führt zu einer kurzfristigen Leistungssteigerung, chronischer Stress dagegen schwächt und ist die Basis für zahlreiche Erkrankungen.

Comments off

Software vs. Autos

Software und Autos
Nun haben Sie es geschafft, nach reichlich Überlegungen und Abwägungen haben Sie es getan – die neue
supersupersuper _Software erworben mit allen Features die Sie sich nie erträumt hätten.
Sie brauchen fast nichts mehr zu tun außer den PC einzuschalten, alles weitere geschieht wie von Zauberhand
Stellen Sie sich so Ihre neue Software vor? Dann lesen Sie nicht weiter……………

Installation
Laut Handbuch legen Sie die CD ein und wählen setup.exe der Rest erledigt sich von ganz alleine, nun ja, nicht
ganz Sie müssen nur noch Port 3452 einstellen und als Netzwerkprotokoll zu TCP/IP noch Netbeui installieren
da das Programm dies benötigt um Drucken zu können etc. Aber alles kein Problem bis auf die Tatsache das Sie
gar nicht wissen was ein Port ist.
Also rufen Sie einen der sich damit auskennt (siehe Qualifikationen) und irgendwann läuft das Programm wie
durch Zauberei. Dies hat Sie lediglich die Kleinigkeit von 100 Steinen zusätzlich gekostet – aber egal nun läuft
es ja, da Sie aber schon beim Starten den Überblick verlieren benötigen Sie auch noch eine Schulung für dies
tolle Teil – okay wieder ein paar Steine die nicht eingeplant waren.
Wenn dann alles supergut läuft warten Sie mal zwei bis drei Wochen ab und lesen dann weiter…….. Datensicherung
Wenn die Probleme mit der Software letztendlich so groß werden das Sie selbst keine Möglichkeit mehr haben
etwas dagegen zu tun und auch die Hotline nicht mehr weiter weiß – werden Sie mit Sicherheit aufgefordert eine
Datensicherung einzuschicken damit das Problem behoben und die Daten repariert werden. Wenn Sie als
Vergleich ein Auto nehmen das nicht richtig funktioniert und Sie bringen es in eine Werkstatt, da steht es nun
einige Tage im Hof bis Sie anrufen und nachfragen was los ist da Sie Ihr Auto ja benötigen.
Natürlich hat die Werkstatt keinerlei Fehler gefunden (Kunststück Sie haben ja auch nicht geschaut) Sie
bekommen nun ein paar sehr wertvolle Tips in der Art – beim Schalten bitte Kupplung treten etc. und erhalten
Ihr Auto zurück. Nun natürlich läuft es immer noch so bescheiden wie vorher aber die Werkstatt hat ja nichts
gefunden also muss der Fehler wohl bei Ihnen liegen oder?
Im Grunde hatten Sie ja noch Glück, stellen Sie sich vor es wird danach geschaut und ein Fehler festgestellt,
bleiben wir beim Vergleich mit einem Auto, Sie geben also wieder Ihr Auto in eine Werksstatt und diesmal wird
tatsächlich danach geschaut – dies kann mehrere Gründe haben, ein neuer Mitarbeiter der noch nicht weiß wie so
was normalerweise gehandhabt wird, etc..- also wird der Wagen mal angelassen, man fährt ne Runde und stellt
natürlich nichts fest außer das er ruckelt, naja der Kunde ist ja schließlich König und man wechselt mal das Öl –
Hilft zwar nicht kann aber auch nicht schaden oder? Sie erhalten Ihr Auto zurück, natürlich wurde es repariert;
Zeit ist Geld also bekommen Sie den Wagen lediglich zurück wenn Sie direkt mal nen 100 abdrücken.
Selbstverständlich läuft die Karre immer noch nicht.
Was würden Sie tun wenn dies mit Ihrem Auto tatsächlich so wäre? Würden Sie sich dies gefallen lassen? Wohl
kaum, und warum lassen Sie es sich bei Software bieten?

Performanceprobleme
Nun haben Sie das beste System der Welt und es läuft so langsam das Ihre Mitarbeiter während der Eingabe
einer Rechnung noch schnell ne Runde Kniffel spielen können..
Sie beschweren Sich natürlich beim Hersteller des Programmes und werden auch sehr ernst genommen –
stundenlang telefonieren Sie mit der Hotline und besprechen mögliche Vorgehensweisen und Verbesserungen
die am Netzwerk oder an den Rechnern durchzuführen sind.
Tagelang betreiben Sie oder Ihr Systemadmin Benchmarktests Pingen alle Rechner an und stellen fest das das
Netzwerk sehr gut läuft und auch eigentlich optimale Requestzeiten hat.
Nun fällt der Hotline natürlich noch ein das Sie vielleicht zu viele Daten in Ihrem System haben und es deshalb
doch ein wenig träge geht, natürlich nicht wegen der Datenmenge sondern weil sich Fehler und
Dateninkonsistenzen eingeschlichen haben die behoben werden müssten, Sie schicken auch noch eine
Datensicherung zu der Firma (( siehe Datensicherung )) gefunden wird – logisch sehr viele Daten die
Inkonsistent sind und repariert werden – funktionieren kann es allerdings immer noch nicht.
Nehmen wir wieder das Auto als Vergleich:
Also wir sind nun an dem Punkt an dem Ihr 100 PS Auto das mit 200 Sachen angegeben ist lediglich 120 Fährt
und keine Meile schneller. Beim Hersteller weiß man natürlich längst das die Karre nie schneller fahren wird
aber das wird man Ihnen ja nicht sagen da Sie sonst womöglich eine andere Marke kaufen werden, also versucht
man mit allen Möglichkeiten die einem zur Verfügung stehen Ihnen zu helfen – mal ein Ölwechsel, mal eine
neue Zündkerze, mal eine Autowäsche gratis – Irgendwann sind Sie an dem Punkt angelangt dass Sie gar nicht
mehr fragen sondern sich in Ihr Schicksal ergeben und halt ein wenig früher losfahren damit es mit den
Terminen funktioniert.
Würden Sie dies bei einem Auto hinnehmen? Warum tun Sie es bei Ihrer Software!

Tom Haas c irgendwann 2007 st-gruppe@arcor.de
Seltsame Ergebnisse
Nach einigen Wochen stellen Sie fest, irgendwas stimmt doch mit meinen Berechnungen nicht so ganz oder hab
Ich was übersehen?
Sie Kalkulieren einen Artikel nach dem seit Jahren bewährten Schema und stellen fest das fehlt beim Endpreis
ein kompletter Posten, auf Nachfrage heißt es das wäre technisch nicht anders zu realisieren oder aber Sie
müssen das ein wenig anders machen als gewohnt – bis dato haben Sie gar nicht gewusst das man auch anders
Kalkulieren (Rechnen) kann…….
Wieder unser Autobeispiel ;-)
Sie haben ein Auto das laut Tacho 50 fährt in Wirklichkeit aber schon bei 80 angelangt ist, nun das wäre ja nicht
weiter schlimm wenn man es nicht besser wüsste und jedesmal an der gleichen Stelle ein Protokoll bekommen
würde, also muss hier Abhilfe geschaffen werden Sie fahren wieder in die Werkstatt und wollen einen neuen
Tacho oder aber diesen repariert haben. Natürlich ist dieser Fehler in der Werkstatt schon lange bekannt aber
keiner findet heraus an was es liegt also bekommen Sie einen neuen Tacho, das hilft zwar nicht beruhigt aber bis
zum nächsten Protokoll, dies zieht sich so lange hin bis Sie die Lust verlieren und dazu übergeben vielleicht mit
Klebestreifen die tatsächliche Geschwindigkeit zu markieren. Bei einem Auto würde dies wohl niemand
hinnehmen…………
Rechenbeispiel für Enduser
100 Euro plus 10 Prozent = Ihrer Meinung nach 110 Euro?
Falsch gedacht
100 durch 100 mal 10 sind 10 nun ziehen Sie noch 90 von 100 ab und erhalten 10
10 plus 10 plus 100 = 120 ! oder können Sie nicht rechnen?
Besser formuliert bedeutet dies Sie fahren von A nach B dies sind 100 KM
Sie fahren 100 (Abweichung des Tachos berücksichtigen, also 50) pro Stunde, alle 10 Minuten fahren Sie ca. 2
KM rückwärts (dies muss so sein) wie lange benötigen Sie nun tatsächlich?
Sehen Sie rechnen will gelernt sein, hier ist nicht zwangsläufig 2×2=4
Noch anders ausgedrückt und verdeutlicht
2 ist computermässig bekanntermaßen 0010
also zweimal 0010 ergibt 0100 dies wiederum ist 4 – wäre richtig oder?
Nein Sie sind auf dem Holzweg zwei mal 0010 0010 ergibt nämlich folgerichtig 34 Rechnen sie es mal nach!!!
Hierbei kommt es darauf an wie man rechnet, nicht was.

Erweiter – Verbesserungen und wer bezahlt
Nun arbeiten Sie täglich und stellen nach einer gewissen Zeit fest das dies oder jenes ja noch zu Verbessern
wäre, dies teilen Sie natürlich dem Hersteller mit – da mir der Vergleich mit einem Auto so gut gefällt ein
Beispiel:
Sie haben ein Auto mit vier Türen gekauft an dem die hinteren einfach nicht zu öffnen sind, dies ist Ihrer
Meinung nach ein Mangel – laut Hersteller ein Feature, nun bekommen Sie natürlich gegen Entrichtung eines
geringen Entgeltes (Aufwandsentschädigung) ein Modul eingebaut damit alle vier ! Türen aufgehen. Beim
nächsten update (nächste Modellreihe) ist dieses Modul serienmäßig eingebaut, Sie mussten dafür teuer
bezahlen, kommen Sie sich nun ein wenig über den Tisch gezogen vor? Bei einem Auto würde dies zu großen
Streitigkeiten führen, bei Software ist dies gang und gebe…..

Tom Haas c irgendwann 2007 st-gruppe@arcor.de

Qualifikationen
Hier kommt nun die große unbekannte ins Spiel, sobald Sie ein unüberwindliches Problem haben greifen Sie
zum Hörer und gehen davon aus in guten, qualifizierten Händen zu sein, Fatal Error, Die Qualifikation der
Supporter besteht zum größten Teil darin – wenn wir wieder die parallele Auto ziehen – einen Führerschein zu
besitzen, wenn man in eine Werkstatt fährt und der Meister hat die Qualifikation das er das Auto erkennt wenn
er es sieht und auch schon drei Jahre unfallfrei fährt ist dies doch sehr beruhigend wenn z.B. an den Bremsen
gearbeitet wird oder? Wobei die Qualifikation der Händler vor Ort meist darin besteht das Sie zudem auch noch
eine Kopie des Führerscheins beim Hersteller abgegeben haben was Sie nun sofort in die Reihe des
Superqualifizierten Fachpersonals katapultiert die alle Probleme sofort lösen können dazu lediglich n‘ Stunden
benötigen und n Hoch 2 Anrufe tätigen müssen.
Sie haben nun Ihr Auto da in der Werkstatt stehen und weil Sie darauf angewiesen sind warten Sie und schauen
ein wenig zu, man lernt ja nie aus, nun greift der „superqualifizierte“ zum Telefon ruft den Hersteller an und
fragt was das denn da für ein Teil ist das aussieht wie XYZ und in der Nähe von XXC angebracht ist – vielleicht
ist es nun Zeit bei der VHS einen Kurs zu belegen „Wie repariere ich mein Auto selbst“ oder „Autoreparatur in
10 Stunden“ als Buch zu erwerben?

Man will ja keine Vorurteile schüren aber in keiner anderen Branche ist es üblich dass der Nachbarsjunge mal
eben nach dem Problem der Firma sieht weil er sich ja auskennt.
Oder würden sie Ihren Nachbarn nach den Bremsen des Autos sehen lassen nur weil er ja jeden Tag fährt?
Bei Software ist diese Praxis gang und gäbe – man weiß ja der der und der jeden Tag vorm PC sitzen also kennt
er sich automatisch auch aus und kann mir helfen? Diese Logik ist eigentlich eine Tragik da diejenigen die
wirklich Qualifiziert sind es immer schwerer haben glaubwürdig zu sein. Aber dies nur am Rande.

Kommen wir wieder zurück zur Software und werfen mal einen Blick hinter die Kulissen der
Softwareschmieden und wie es da so zugeht, am besten anhand eines Beispiels das wir Fehler A nennen.
Nun gehen wir von der theoretischen Möglichkeit aus es ist ein Fehler A in Ihrer Software aufgetaucht! Ups
Nun wie immer gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille einmal wie Sie die Situation sehen und die Sichtweise
bzw. Vorgehensweise des Herstellers. Vergleichen wir diese einmal anhand des Fehler A
Also : Sie bemerken Fehler A und teilen dies per E-Mail dem Hersteller mit, natürlich wird Ihnen sofort eine
Antwort gemailt das die Mail angekommen ist Fehler A wird nicht erwähnt und Sie erhalten auch sonst keine
Auskunft, da Sie ja auch das Programm angewiesen sind rufen Sie also an und teilen Fehler A wieder mit,
natürlich haben Sie einen Supportvertrag da Sie ja für die indirekte Weiterentwicklung des Programmes das Sie
gekauft haben ja gerne zahlen, Natürlich ist dem Hersteller von Fehler A nichts bekannt und Sie werden erst mal
vertröstet und mit verschiedenen Taktiken hingehalten (siehe Datensicherung) Hierbei müssen Sie davon
ausgehen das Sie immer der DAU sind und Fehler A natürlich ein Anwendungsfehler ist. Soweit so (un)gut nun
werden Sie ungeduldig und rufen am nächsten Tag wieder an da Fehler A natürlich immer noch vorhanden ist
und Sie nicht weiterarbeiten können.
Nun nach einigem Hin und Her bekommen Sie die Zusage dass so schnell wie möglich eine Verbesserung
erfolgt.
Eine Woche später rufen Sie wieder an und bekommen die Mitteilung das ein update im Internet steht das genau
diese von Ihnen erwähnte Problematik behebt. Analysieren Sie einmal diesen Fall genau.
Obwohl kein Fehler A nachvollziehbar ist vom Hersteller steht eine Woche später ein update zur Verfügung dass
genau diesen Fehler A behebt?! Sie bezahlen Supportgebühren damit Sie den entdeckten Fehler A melden
können und als Trottel hingestellt werden. Sie haben tagelange Arbeit um Fehler A (den es ja nie gab) zu
beseitigen und wieder arbeiten können, oder rufen den zuständigen Händler der gegen Bezahlung den Fehler A
(den es nie gab) zu beseitigen.
Übertragen Sie diese Tatsachen wieder mal auf ein Auto:
Sie bezahlen Gebühren damit Sie dem Hersteller mitteilen dürfen das man nicht in den vierten Gang schalten
kann, und bekommen eine Woche später die Mitteilung das Sie dies beheben können indem Sie dies und das tun,
gerne können Sie natürlich in die Werkstatt kommen dies kostet aber XX Euro.
Würden Sie dies hinnehmen? Wohl kaum – aber bei Software ist diese Praxis gang und gäbe.
Aus Kaufmännischer Sicht nennt man so etwas einen Mangel an der Sache oder das Fehler einer zugesicherten
Eigenschaft was zum Wandel oder Minderung führen sollte, dieser Grundsatz gilt bei Software wohl aus diesem
Grunde nicht da keiner einen Mangel in letzter Konsequenz nachweisen kann da auch immer die Peripherie und
sonstige (Anwendungs) Faktoren eine Rolle spielen. Im Klartext heißt dies dass Sie immer als zu blöd zur
Bedienung des Programmes hingestellt werden. Hier werden ganz offensichtliche Rechenfehler zu
Rundungsfehlern oder Fehlern bei der Eingabe umfunktioniert und und und…………..Die Liste lässt sich fast
beliebig fortsetzen.
Genau an dieser Grenze zwischen tatsächlichen Fehlern und Benutzerfehlern scheitern Sie immer da sich bei
Software keine klare Linie ziehen lässt zwischen diesen beiden Faktoren und damit der Nachweis eines Mangels
fast unmöglich ist – genau hierauf bauen Softwarehersteller zu einem großen Teil.
Tom Haas c irgendwann 2007 st-gruppe@arcor.de
Wenn Sie eine Supportvertrag haben analysieren Sie einmal wie oft Sie angerufen haben und in welchem
Verhältnis Probleme mit der Bedienung (dazu ist der Support gedacht) und Probleme oder Fehler mit der
Software die Ursache Ihres Anrufes waren, Sie werden feststellen dass Sie den Support zum größten Teil
benötigen um Fehler die gar nicht da sein dürften zu beheben und damit indirekt dazu beitragen das Programm
zu entwickeln das Sie ja eigentlich als Fertiges Produkt gekauft haben. Wobei natürlich nie von Fehlern die Rede
ist hierbei werden wieder Fehler als Innovationen und Verbesserungen verkauft.

Probleme und Lösungen
Das wohl am häufigsten auftretende Problem ist die Tatsache das Sie den Überblick verlieren da das ganze
Programm keine klare Struktur erkennen lässt und man ganz zwangläufig Fehler bei der Handhabung macht, die
zweithäufigste Ursache sind Netzwerkprobleme und damit verbunden Probleme mit der Hardware.
Aber mit Abstand die häufigste Ursache für Probleme sind die Arroganz und Überheblichkeit der
Softwarefirmen und deren Mitarbeiter, wenn von Anfang an Konsequent auf Ihre Probleme eingegangen würde
und diese wirklich gesucht würden wären Sie eigentlich recht schnell erledigt, dies ist leider zu 90% nicht der
Fall sondern es wird grundsätzlich davon ausgegangen das Sie die Fehlerquelle sind und Sie nur irgendwie
beruhigt werden müssen damit Sie bei der Stange bleiben. Hier wird rigoros die Situation ausgenutzt da es
wahrscheinlich nicht viele Alternativen gibt und zudem als Sicher gilt das eine Firma nicht von heute auf morgen
Ihr System auswechselt da ja noch ein wenig mehr dran hängt wie Mitarbeiter einarbeiten etc…. also mit
immensen Kosten verbunden ist.
Grundsätzlich ist es so das Sie erst mal eine Standardantwort bekommen die in irgendeiner DB hinterlegt ist und
lediglich abgerufen werden braucht. Der Mitarbeiter hat sehr wahrscheinlich nicht viel mehr Ahnung von der
Sache als Sie selbst auch.
Da man Fehler natürlich nie gerne zugibt wird diese Möglichkeit von vorneherein ausgeschlossen und damit eine
Lösung unnötig in die Länge gezogen oder gar ganz verhindert. Selbst dann wenn das gleiche Problem schon
bekannt ist aus einigen anderen Quellen wird zuerst die Hinhaltetaktik gefahren und erst am Ende eine Lösung
zur Verfügung gestellt die nicht als Lösung sondern als Verbesserung hingestellt wird.
Warum kann man nicht einfach sagen: okay hier ist ein Fehler von uns drin wir ändern dies ab?
Ganz einfach – wenn man dies einmal zugibt ist es fast unmöglich es beim nächsten Mal abzustreiten das jeder
sagt “da war doch schon mal was…….„
Vielleicht verstehen Sie nun warum Sie eigentlich immer der gelackte sind…………….
Hier gibt es nur eine Konsequente Lösung: Open Source Software zu benutzen

Comments off

Open Source

Da Opensource immer mehr an Bedeutung gewinnt ist es an der Zeit sich einmal Gedanke zu machen über die Auswirkungen die dieses Softwaremodell auf verschiedene Bereiche der Softwareentwicklung und der Benutzer haben. Konkret wäre hier wohl zu beleuchten welche Vorteile diese Art der Software bietet und welche Nachteile es mit sich bringt.
Wir nehmen einfach mal an das es 2 Grosse Gruppen zu unterscheiden gilt, einmal die Herstellerseite und einmal die User (Benutzerseite) wobei hier nun wieder unterschieden werden muss zwischen Entscheidungsträgern und den Leuten die Letztendlich damit oder dafür arbeiten müssen.
Unterm Strich haben wir also zwei große Gruppen die sich intern wiederum in ein pro und contra Lager und infolgedessen auch in reine Benutzer und reine Entscheidungsträger unterteilen.
Es ist also nicht möglich einfach die pauschale Aussage zu treffen: Für den Hersteller ist dies oder das etc.

Opensource – Gedanken

Open Source ist free, also frei, was keinesfalls mit gratis zu verwechseln ist.

Man sollte strikt unterscheiden zwischen Warenwert und Gebrauchswert, dies ist allerdings bei allen Softwareprodukten so.
Nun ist es nicht ganz einfach einen Warenwert zu ermitteln für etwas das ja nicht real existiert, man kann die eigentlich mit unseren Maßstäben gar nicht bewerkstelligen, aus diesem Grunde ist der Gebrauchswert wohl der alles entscheidende Faktor.
Dieser ist relativ einfach zu ermitteln indem man sich selbst fragt? Was ist mir diese Software wert? und wie erleichtert sie meine Arbeit – entlastet mich also und bringt dadurch einen Geldwerten Vorteil für mich?
Bei einem Vergleich kommen folgende erstaunliche Fakten zutage:

Bei herkömmlicher Software fallen in etwa 10 Prozent auf die Tatsächliche Entwicklung und 90 Prozent auf Support, Wartung, Fehlersuche und Behebung etc.
In Umkehrschluss bedeutet dies, 10 Prozent der Arbeit kosten 100 Prozent des Preises mit dem die restlichen 90 Prozent Finanziert werden.
Also bezahlt der Verbraucher einen viel zu hohen Preis, da er indirekt die Weiterentwicklung bezahlt die er dann als update ja noch einmal bezahlen muss, und die eigentlich abgeschlossen sein sollte da er ja ein End also ein fertiges Produkt erwirbt.

Nimmt man jetzt ein Opensource Produkt entfallen hier lediglich /(im Normalfall)/ die Gebühren für die Wartung, Pflege und Anpassungen – keinerlei Warenwertgebühren also Kaufpreis im herkömmlichen Sinne. Sie zahlen also nur das was Sie tatsächlich bekommen und finanzieren nicht noch die Fehlersuche und Behebung mit.

Dies ist wohl die fairste Art von Software die auf dem Markt zu bekommen ist, warum Sich dieses Modell in Germany noch nicht durchgesetzt hat bleibt dahingestellt.
In Entwickler und Freakkreisen ist diese Art der Software sehr beliebt und das schon seit Jahren.
Es wird wohl noch eine Weile dauern bis auch der Ottonormalverbraucher diese Art der Lizenzierung als klaren Vorteil gegenüber herkömmlichen Lizenzmethoden erkannt hat.

Open Source unterscheidet in sich selbst verschiedene Modelle von Lizenzen und Software die lediglich global als Open Source genannt wird. Die ursprüngliche Form von Open Source sieht vor das der Sourcecode offengelegt wird, d.h. ein Programm wird mit dem Sourcecode ausgeliefert und jeder kann nach belieben Änderungen und Modifikationen daran vornehmen, diese sind lediglich zu kennzeichnen und wiederum jedem zugänglich zu machen.
Dies wird wohl hintergründig auf der alten Hackerethik beruhen dass Informationen für jeden zugänglich sein sollten, tiefergreifend betrachtet hat dies einen sehr einfachen jedoch ernsten Hintergrund, was nützt die beste Theorie oder die beste Idee von Irgendetwas wenn man Sie nicht veröffentlicht – also zugänglich für alle macht damit man erstens eine Resonanz darauf erfährt und zum zweiten die gewonnenen Erkenntnisse auch für andere nachvollziehbar macht – vielleicht ist man ja total auf dem Holzweg oder das gleiche Modell (Theorie) wurde bereits vor zig Jahren entwickelt, aber nie veröffentlicht (also kennt Sie keiner).

Dies ist lediglich ein grober Überblick was Open Source bedeutet!!!! Eine genaue Definition von Open Source und der verschiedenen Formen und Unterarten finden Sie unter www.gpl.org

Kundensicht
Aus Sicht des Kunden,
ist es das wohl am transparentesten und deshalb am besten geeignete Lizenzmodell, Ich bekomme eine Software die Ich selbst verändern und an meine Bedürfnisse anpassen darf
Die Anschaffungskosten sind meist relativ gering und die Investitionssicherheit sehr hoch da ja jeder am Sourcecode arbeiten kann, Ich bin also nicht auf einen Hersteller, den es vielleicht morgen nicht mehr gibt, angewiesen. Kann also davon ausgehen das meine Investition relativ sicher ist und sich amortisiert – Zudem erhalte Ich alle Verbesserungen direkt und kostengünstig ohne eine Vertragsbindung eingehen zu müssen und habe auch für meine eigenen Probleme eine sehr große Zahl von Anwendern oder Entwicklern die Ich fragen kann, die ähnliche Probleme hatten und schon eine Lösung gefunden haben.
Bin also auch in diesem Punkt nicht von der Großzügigkeit eines Herstellers abhängig der mehr oder weniger bestimmen kann ob ich eine Verbesserung bekomme oder nicht.
Die Verbesserungen sind zudem noch viel schneller und in größerer Zahl vorhanden da die Zahl der daran Arbeitenden ja potentiell viel größer ist als bei herkömmlicher Software.
Als abschließenden Punkt muss man wohl die Kapitalbindung erwähnen die bei dieser Art der Lizenzierung nicht ins Gewicht fällt, Ich benötige nicht eine Unsumme X kann also mein Kapital anderweitig einsetzen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Handling eines Produktes, und auch hier ist Opensource im Vorteil da nicht nur die Ideen und Interessen des Herstellers einfliesen sondern die Ideen und Interessen von vielen Benutzern – das wohl beste und populärste Beispiel dafür ist Linux.
Qualitätssicherung durch Opensource ist eigentlich selbstredend aus den schon erwähnten und bekannten Kriterien und Umständen.
Größtmögliche Qualität und kleinstmöglichste Kosten oder besser ausgedrückt
Hohe Qualität – geringe Kosten, das lässt das Kaufmannsherz doch höher schlagen.
Irgendwann hat man genug von den vielen unnützen updates die uneffektiv sind wir müssen uns damit abfinden da keine Alternativen vorhanden sind. Warum bezahlt man update Gebühren obwohl keine neuen Features enthalten sind sondern lediglich Bugs ausgemerzt werden?
Normalerweise haben Hersteller kein Interesse daran qualitativ hochwertige Software auszuliefern da ein finanzieller Anreiz fehlt, mit Upgrades wird das Geld gemacht, und der Endverbraucher hat keinerlei Kontrolle darüber was nun wirklich verbessert wurde oder neu ist bzw. welche Bugs ausgemerzt wurden die eigentlich gar nicht vorhanden sein sollten.
Herstellersicht
Hier gibt es zwei Ansichten bzw. Standpunkte die man als Hersteller einnehmen kann.
Manche Hersteller sind vollkommen gegen diese Art der Software da Sie Ihre Felle davon schwimmen sehen und Angst haben evtl. Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen.
Aus dieser Angst heraus wird das komplette Konzept vehement abgelehnt und als Unsinn verschrien – damit wäre kein Geld zu verdienen ist dabei das am meisten genannte Argument.
Okay zugegeben mit dem Verkauf ist kein Geld zu verdienen aber Opensource bedeutet nicht kostenlos! Es gibt ja verschiedene Modelle wie man eine Software lizenzieren kann und damit trotzdem Geld verdienen kann.
Viel KnowHow und Geld in eine Entwicklung zu stecken und diese dann als Opensource anzubieten oder gar kostenlos ins Netz zu stellen widerspricht herkömmlichen Geschäftspraktiken, dies ist richtig aber das Potential das sich daraus ergibt ist enorm.
Der Aufwand für Betatests entfällt z.B. gänzlich da die Entwickler selbst als Betatester fungieren und jeder wohl nur der Beste sein will bzw. das beste Veröffentlichen will, schließlich sieht ja jeder der es will wer welchen Teil des Programmes zusammengeschrieben hat.
Die Effektivität und Reaktionszeiten bei Bugfixes sind sehr schnell, bei Samba 2.0 war Beispielsweise ein Bug der innerhalb von drei Tagen! Release 2.02 folgen lies, bei herkömmlicher Software ist die Reaktionszeit sehr viel länger.
Viele Hersteller setzten mittlerweile auf Opensource, warum kann Ich nicht sagen, die Beweggründe werden wohl sehr unterschiedlich sein.
Abgesehen von der Visionären Seite ohne die es wohl kein Opensource gäbe spielen hier Faktoren wie Imagegewinn, oder die Aussicht auf Gewinn mit Ergängzungsprodukten wohl eine tragende Rolle.
Hersteller verwenden sehr viel Energie darauf Ihre Software sicher zu machen indem Sinne das kein anderer Sie verteilen kann, Sie also vor Vervielfältigung oder Raubkopie zu schützen, diese Energie wäre vielleicht besser in die Weiterentwicklung und Fehleranalyse zu investieren – dort wäre Sie effektiver.
Hier wird bei Opensource Projekten die Energie in die richtigen Bahnen gelenkt.
Klar kann man nun argumentieren, der Enduser will gar keine Quellcodes haben, wahrscheinlich nicht, aber es sind ja nicht nur die Quellcodes sondern das ganze System das OP für den Enduser wirklich interessant macht.
Kaufmännische Sicht
Dies ist die entscheidende Sichtweise unabhängig vom Standpunkt (Anbieter oder Nutzer)
Ich Entwickele ein System in seinen Grundzügen, habe also einen relativ geringen Kostenfaktor für die Entwicklung, nun nimmt mir die Opensource Gemeinde eine Menge Arbeit ab die Ich nicht zu leisten brauche.
Eigentlich cool oder ? Zudem werden Fehler bereinigt und behoben die Ich selbst nicht bedacht hatte und das noch gratis.
Nunja Ich kann das Produkt zwar nicht verkaufen aber was solls da Ich es In und Auswendig kenne biete Ich das eine oder andere Zusatztool an und / oder biete die Wartung, Installation und was sonst noch so anfällt an und verdiene damit eigentlich auch genug.
Auf lange Sicht wahrscheinlich mehr als wenn Ich ein Produkt fertig entwickle und es dann zum Verkauf anbiete. Dieses Verkaufe Ich infolge der Konkurrenz und der hohen Entwicklungskosten vielleicht 1000-mal und verdiene damit jeweils 1000 Steine – thats it. Nun habe Ich das Problem mit dem Support, der Weiterentwicklung und Fehlerbehebung und noch einiges andere am Bein das mich eigentlich auslastet.
Mit einer OP Lösung bringe Ich selbst auch die 1000 Stück an den Mann bekomme aber auch noch Kunden die von selbst zu mir kommen oder aber auf Empfehlung da Sie das Produkt aus einer anderen Quelle kennen und Ich mich damit auskenne. Fehlerbehebung erledigt sich von selbst und ich trage evtl. noch meinen Teil dazu bei also kann ich mich auf den Support und die Weiterentwicklung konzentrieren und habe wohl eine effizientere Auslastung meines Unternehmens da mir ein Teil der Arbeit abgenommen und Ich auch noch die Zeit habe andere Dinge zu erledigen. Unterm Strich gewinne Ich so nicht 1000 sondern vielleicht gar 3000 Kunden die auch langfristig bleiben wenn die Qualität stimmt.
Eine Opensourcelösung Wo habe Ich eine bessere Kapazitätsauslastung? Und damit verbunden eine bessere Produktivität?
Dies steht wohl außer Frage.

Stellen Sie sich vor Sie haben ein Produkt das aus einer Softwareschmiede der endachziger anfangneunziger kommt – diese sind zu dieser Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossen und einige gibt es immer noch. Nun ist aber das Problem hier das ein oder vielleicht gar zwei Entwickler das ganze Programm in und auswendig kennen da Sie sonst nie was anderes getan haben – was aber wenn diese mal nicht mehr sind oder die Firma wechseln? Dann besteht die Firma zwar immer noch aber keiner ist da der ein update oder eine Änderung herstellen kann und es dauert Jahre bis ein anderer die Kompexität eines Programmes versteht das eine jahrelange Entwicklung durchgemacht hat. Damit wäre Ihr Produkt von einem auf den anderen Tag praktisch wertlos geworden! Dies wird Ihnen bei Opensource nie passieren – da nicht ein einzelner nur das Programm kennt sondern faktisch jeder Änderungen daran vornehmen kann.
Hinzu kommt die simple Tatsache, dass ein Opensource Produkt nicht bekannt wurde durch eine gutes Marketing sondern durch Qualität, wer macht schon Verbesserungen an einem Produkt das für Ihn Nutzlos ist ? oder gar vollkommen unbrauchbar?

Nehmen wir wieder das Lieblingsbeispiel Software und Autos
Nun Stellen Sie sich vor Sie haben die Wahl zwischen zwei Autos die beide Identische Ausstattungsmerkmale und Motorleistung etc. haben, eines kostet Sie 20000 Euro, die sie natürlich bequem in Raten bezahlen können und eines kostet Sie nichts dafür müssen Sie eine Wartungsvertrag abschließen der drei Jahre läuft und Jährlich 250 Euro kostet, dies beinhaltet alle Verbesserungen und es wird tatsächlich jeden Monat ein Check vorgenommen.
Mit ersterem Auto müssen Sie selbstverständlich alle Verbesserungen und den vierteljährlichen Check extra zahlen.
Hand auf Herz – für welchen Wagen würden Sie sich entscheiden?
Nun gibt es auch hier natürlich Leute die dieses Modell nicht verstehen und Zweifel an der Seriosität bzw. Versteckte Hacken und Ösen vermuten, nach dem Motto „so ein Angebot muss einen Haken haben“
Ich kann Sie beruhigen – es hat keinen Haken – es gibt lediglich Leute die die Philosophie des Opensource vertreten % leider nicht bei Autos ;-) % und diese werden Immer mehr. Mittlerweile gibt es sogar schon Überlegungen bzw. erste Versuche Dokumentationen oder sonstige elektronischen Publikationen als OpenSource zu veröffentlichen. (siehe Open Public Licence)

Hierbei wird es noch offensichtlicher wie gut Opensource funktionieren kann– nehmen wir eine Doku zu einem Produkt.
Es schleicht sich ein Fehler ein: der normale Weg wäre nun Ich entdecke den Fehler und melde Ihn dem Urheber des Werkes – dieser sieht nach und verbessert seine Doku. Dies ist Zeitaufwändig – bei Opensource verbessere Ich das Werk selbst und schicke dem Urherber die verbesserte Version mit einem Vermerk welche Stelle ich verbessert habe – er braucht lediglich zu sehen ob es Ihm gefällt und es wieder zu veröffentlichen. —Hohe Effektivität –
Natürlich besteht die Gefahr das jemand etwas dazu schreibt der nun wirklich nicht die geringste Ahnung davon hat – aber was solls – er blamiert sich ja selbst, lediglich wenn sein Werk nun jemandem in die Hände fällt der noch weniger Ahnung hat und es als bare Münze nimmt wird diese Modell wirklich gefährlich…………

Comments off

Formelsammlung BWL

Formelsammlung aller Betriebswirtschaftlich Relevanten Berechnungen und Kennzahlen

Lagerkennzahlen

Umschlagzahl der Waren und Erzeugnisse = Umsatz / durchschnittlicher Lagerbestand

Lagerdauer = 360 / Umschlagszahl

Umschlagszahl der Stoffbestände = Stoffverbrauch / durchschnittlicher Lagerbestand

Lagerdauer/Stoff- bestände = 360 / Umschlagszahl oder 360 x durchschnittl. Lagerbestand /Stoffverbrauch

Lagerintensität = Lagerwert / Gesamtkapital

Lagerverluste = Buchbestand / Inventurbestand

Produktion und Umsatz
Pro-Kopf-Leistung = Leistungsmenge / Mitarbeiterzahl
Ausnutzung der Mitarbeiterkapazität = tatsächliche Arbeitsstunde / mögliche Arbeitsstunden
Umschlagshäufigkeit = Umsatz / durchschnittlicher Lagerbestand
Umsatz je Kunde = Umsatz / Kundenzahl
Umsatzwert je Rechnung = Umsatz / Zahl der Rechnungen
Wirksamkeit des Angebots = Zahl der Bestellungen / Zahl der Angebote
Kundenstruktur = Zahl der Neukunden / Zahl der Gesamtkunden
Neukunden- bzw. Stammkundenumsatz = Zahl der Neu- bzw. Stammkunden / Gesamtkundenumsatz
Grad der Fehllieferungen = Rücksendungen / Warenlieferungen
Pro-Kopf-Umsatz = Umsatzmenge bzw. -wert / Mitarbeiterzahl
Warenrohgewinn = Umsatz / Wareneinsatz
Kreditoren- bzw. Lieferantenumschlag = Umsatz / Warenkredite bzw. -Verbindlichkeiten
Gesamtkapitalumschlag = Umsatz /Gesamtkapital


Kalkulation Einstufig

Materialverbrauch
+ Materialgemeinkostenzuschlag
——————————
Materialkosten

Fertigungslöhne
+ Fertigungsgemeinkostenzuschlag
——————————–
Fertigungskosten

Materialkosten
+ Fertigungskosten
—————————————-

Herstellungskosten
+ Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten
—————————————-
Selbstkosten

Jahresanfangsbestand + 12 Monatsendbestände
durchschnittlicher Lagerbestand = ——————————————————-

13

Eigenkapital x 100 / Bilanzsumme = Eigenkapitalquote

Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital = Eigenkapitalrentabilität

Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen x 100 / Bilanzsumme =Gesamtkapitalrentabilität

Jahresüberschuss x 100 / Umsatz = Umsatzrentabilität

Jahresüberschuss /Umsatz x Umsatz /Bilanzsumme = ROI (Return of Investment)

Eigenkapital + Langfristiges Fremdkapital x 100 / Anlagevermögen = Anlagendeckungsgrad

(Listenverkaufspreis – Bezugspreis) × 100 %
Kalkulationszuschlag = ——————————————
Listenverkaufspreis


Handelskalkulation =

Listeneinkaufspreis, netto
– Liefererrabatt
————————–
Zieleinkaufspreis
– Liefererskonto
————————–
Bareinkaufspreis
+ Bezugskosten
————————–
Bezugspreis
+ Handlungskosten
————————–
Selbstkosten
+ G e w i n n
————————-
Barverkaufspreis
+ Kundenskonto
+ Vertreterprovision
————————–
Zielverkaufspreis
+ Kundenrabatt
————————–
Listenverkaufspreis, netto

Jahresanfangsbestand + Jahresendbestand
durchschnittlicher Lagerbestand = —————————————
2

Fixkosten
Break-Even-Point = ———————————————-
Verkaufspreis pro Stück – Variable Stückkosten

Kapital × Laufzeit in Jahren × Zinssatz
Jahreszinsen = —————————————
100

Wareneinsatz
Lagerumschlagshäufigkeit = ——————————-
durchschnittlicher Lagerbestand

360 Tage
durchschnittliche Lagerdauer = ————————
Lagerumschlagshäufigkeit

Jahreszinsfuß × durchschnittliche Lagerdauer
Lagerzins = ——————————————–
360 Tage

Zinsertrag = ( Einlage * Jahreszinssatz * Laufzeit in Tagen )
————————————————-
(100 * 360)

Zins = Skontobetrag * 360
————————-
( ( Rechnungsbetrag – Skontobetrag ) * ( Zahlungsziel – Skontofrist ) )

Meldebestand = Tagesverbrauch * Lieferzeit + Mindestvorrat

Rentabilität = ( Einnahmenüberschuss – Anschaffungsausgabe / Laufzeit )
————————————
( Anschaffungsausgabe / 2 )

Effektiver Skontosatz = Skontosatz * 360
—————-
(Zahlungsziel – Skontofrist )

Kosten und Rentabilität
Gesamte Kostenstruktur = Gemeinkosten / Gesamtkosten bzw. feste Kosten / variable Kosten
Direkte Kostenverrechnung = Einzel- bzw. Gemeinkosten / Gesamtkosten
Struktur nach Kostenarten = einzelne Kostenarten / Gesamtkosten
Abschreibungsgrad = Gesamtabschreibung / Anlagevermögen bzw. Einzelabschreibung /Anlageobjekt
Abschreibungsanteil an der Leistung = Gesamtabschreibung / Umsatz
Abschreibungsanteil an den Kosten = Gesamtabschreibung / Kosten
Durchschnittlicher Stundenlohn = Lohnsumme / Arbeitsstunden
Durchschnittlicher Lohn = Lohnsumme / Mitarbeiter
Zuschlagsintensität = Lohnzuschläge / Grundlohn
Urlaubslohnanteil = Urlaubslohn / Gesamtlohn
Lohnintensität = Lohnsumme / Gesamtkosten
Lohnanteil am Umsatz = Lohnsumme / Umsatz
Rentabilität = Reingewinn / arbeitendes Kapital
Bruttorentabilität (wirtschaftliche Rentabilität) = Reingewinn + Zinsaufwand / Gesamtkapital
Nettorentabilität (finanzielle Rentabilität) = Reingewinn / Eigenkapital
Bilanzrentabilität = Bilanzgewinn / Nettokapital + offene Rücklagen
Betriebsrentabilität = betrieblicher Gewinn / Betriebskapital
Umsatzrentabilität = betrieblicher Gewinn / Umsatz
Personalrentabilität = Reingewinn / Mitarbeiterzahl oder: Reingewinn / Personalkosten

Comments off