Folge der falschen EZB-Politik: Die Renten sind nicht mehr sicher

Die deutsche Form des umlagebasierten Rentensystems ist im internationalen Vergleich schwach ausgebaut und schlecht finanziert.Die Rentenauszahlungen liegen nur bei rund 40 Prozent der Erwerbseinkommen.

Das ist am unteren Ende der Bandbreite im globalen Kontext fortgeschrittener Industrieländer.

In anderen EU Ländern sind es bis zu 70% siehe Griechenland.

Es ist an dieser Stelle nützlich, einige Gründe für diese doch recht spezielle Situation anzugeben:

– Im Rentensystem Deutschlands sind seit jeher zwei einkommensstarke Gruppen von Beitragszahlungen und von Leistungen ausgeschlossen: Beamte und Selbständige haben eigene Kassen. Dadurch ist das System strukturell unterfinanziert. Es fehlen die einkommensstarken Beitragszahler, die dann nur begrenzte Altersleistungen beziehen.

– Die Bürger der ex-DDR wurden nach der Einheit in die Rentenkasse der Bundesrepublik aufgenommen, ohne vorher einbezahlt zu haben. Das hat schlagartig für ein Ungleichgewicht gesorgt.

– Die Reallöhne sind in Deutschland seit 1994 kaum oder nur schwach angestiegen. Dies impliziert per se schwach steigende Beitragszahlungen.

– Die Beschäftigung, gemessen an den geleisteten Arbeitsstunden und nicht an der Totalzahl der Beschäftigten, ist ebenfalls nur gering angewachsen. Auch das ist für die schwache Entwicklung der Beitragszahlungen mitverantwortlich.

Hier kommt doch unweigerlich der Gedanke an das Bedingungslose Grundeinkommen, das viele Vorteile bieten würde.

Rechnen wir mal kurz durch.

Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.

Teilt man nun die Summe der europäischen Bruttoinlandprodukte durch die Anzahl der Menschen, die in der Europäischen Union leben, dann hätte jeder einzelne Mensch in der Europäischen Union einen gerechten Anteil von 2.087 Euro netto im Monat bekommen müssen.

Und da soll kein Geld für ein Europäisches Grundeinkommen von 1.500 Euro im Monat übrig sein? Einfach lächerlich! Für wen arbeitet Ihr da eigentlich ?

Teilt man nur das deutsche Bruttoinlandprodukt durch die Einwohner der BRD kommt man sogar auf 2.727 Euro netto im Monat.

Nicht berücksichtigt ist hierbei die Unsummen die die Verwaltung von H4 und ALG1 verbrät, diese könnte man komplett einsparen – so wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jedermann durchaus sinnvoll und finanzierbar.

Passend dazu siehe dieses Video

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