NSU-Prozess: Unbekannte hinterließ Spuren in Wohnung

(24.09.2015/hg/dpa)

Im zerstörten Haus des mutmaßlichen NSU-Terrortrios in Zwickau haben Ermittler Genmaterial einer unbekannten Frau entdeckt. Das berichtete ein Kriminalbiologe des Bundeskriminalamtes am Donnerstag als Sachverständiger im Münchner NSU-Prozess.

Der Gutachter hatte 39 Zigarettenkippen untersucht, die im Keller des Hauses gefunden worden waren. Den Kellerraum hatte das Trio nach Erkenntnis der Ermittler mit einer Stahltür gesichert, die die mutmaßlichen Rechtsterroristen selber eingebaut haben sollen.

Die Qualität der DNA auf den Zigarettenresten sei gut, sagte der Sachverständige. „Da haben wir ein vollständiges Muster.“ Es gebe aber keine Vergleichs-DNA einer konkreten Person, der die Genspuren auf den Zigarettenresten zugeordnet werden könnten.

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Source: hintergrund

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