Die Chaos Theorie in Zusammenhang mit der Gesetzgebung

Die Chaos-Theorie behandelt Probleme nicht-berechenbarer Abläufe. Ein Ablauf gilt als nicht berechenbar, wenn minimal andere Anfangsbedingungen zu einem vollkommen anderen Ergebnis führen.
Wenn man einen Gummiball auf den Boden fallen lässt, kann man bestimmen, wie hoch er hüpfen wird.

Auch Menschen in Ihrer Gesamtheit verhalten sich nicht berechenbar und somit chaotisch.

• Wie beeinflusst man chaotische Vorgänge?
• Wie kann man chaotische Vorgänge für eigene Ziele nutzen?

These 1: Chaotische Systeme lassen sich ausrichten – These 2: Chaotische System lassen sich steuern

• Durch das Chaos fällt es gar nicht auf, dass ein klares Ziel überhaupt existiert. Die Handlungen wirken unkoordiniert.
• Das Chaos-Prinzip nutzt die Fehler und Abweichungen zur Verschleierung des Ziels.
• Auch wenn viele einzelne Handlung das Ziel zu widerlegen scheinen, so wird es doch erreicht.
• Wo kein Ziel erkennbar ist, gibt es keine Gegner, die das Ziel behindern können.

Chaosprinzip in der Gesetzgebung?
Selbst dann, wenn ein Parlament unabhängig von den Interessen der Mächtigen wäre, würden die von ihm geschaffenen Gesetze gelegentlich den Zielen der Mächtigen entsprechen.
Der Gesetzgeber übernimmt dabei die Funktion der Mutation. Nun müssen die Mächtigen nur noch die Selektion übernehmen, um die Gesetze abzuschaffen oder auszuhöhlen, die ihren Zielen zuwider laufen. Die Gesetze, die den Zielen der Mächtigen am besten entsprechen, überleben also.

Denkt mal darüber nach.

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