Macht euch mal Gedanken

Wisst Ihr eigentlich, wie viele Deutsche in Müllcontainern wohnen, weil man diese Räumlichkeiten mit bestem Willen nicht als Wohnungen bezeichnen kann? Denen auch noch der Strom abgedreht wird, weil sie mit dem bisschen Sozialabfindung, obwohl sie lebenslänglich eingezahlt haben, die Stromrechnung nicht bezahlen können? Die wären froh, in einer beheizten Turnhalle leben zu dürfen.

Derweil ist es den “Flüchtlingen” nicht zuzumuten vorübergehend in Containern, Turnhallen oder Bürogebäuden untergebracht zu werden? Also ich als Deutscher, der ausschließlich den mitteleuropäischen Lebensstandard gewohnt ist, wäre froh, wenn ich in dieser Situation wäre, wenn der Staat der mein Leben rettet, so großzügig wäre und mir ein Zelt und einen Schlafsack zur Verfügung stellen würde. Ganz zu schweigen, wenn ich sogar in einen Container dürfte, ich würde es meinen Gastgebern auf ewig danken.

Hier in Deutschland aber soll das für den durchschnittlichen afrikanischen Asylbewerber unzumutbar sein? Mit einem Wohncontainer und der Grundsicherung erfährt der Mensch wahrscheinlich ein Luxus, den er noch nie vorher in seinem Leben hatte. Warum aber können wir rund 300.000 Menschen in Deutschland zumuten, auf der Straße zu leben? Wieso kann man es ihnen zumuten, dass sie im Winter erfrieren müssen, weil die Unterkünfte überfüllt sind und man sie nicht aufnehmen konnte?

Es geht um angeblich traumatisierte Flüchtlinge. Das Ziel ist es dem Menschen sein Leben zu retten und nicht ihm eine Art Wellnessurlaub zu bescheren. Jeder der wirklich dem Tod soeben entkommen ist, wird dankbar sein für jedes bisschen an Hilfe die er bekommt. Aber solche Flüchtlinge gibt es so gut wie gar nicht. Der Großteil der Leute die kommen, weil sie ein besseres Leben in Deutschland suchen, das sind dann auch die, die undankbare dreiste Forderungen stellen.

Und wenn ich immer lese wir MÜSSEN HELFEN, wir sind verpflichtet zu diesem und jenem – Nein, wir müssen überhaupt nichts. Wenn wir helfen, dann weil wir es wollen und nicht weil uns irgendwas dazu verpflichtet. Jede Hilfe die wir leisten beruht auf die Großzügigkeit der Gesellschaft und nicht auf einen Zwang. Wenn wir als Gesellschaft zu irgendetwas verpflichtet sind, dann ist es dass wir unsere eigene Gesellschaft vor jedem Schaden bewahren müssen. Erst wenn das gewährleistet wäre, kann man sich Gedanken dazu machen, Menschen außerhalb unserer Gesellschaft zu helfen. Wir tun aber genau das Gegenteil, wir fördern unseren eigenen Schaden noch. Wir tolerieren es, dass Menschen denen wir helfen, uns durch Kriminalität schaden, weil so etwas nicht konsequent unterbunden wird. Das ist alles Anzeichen einer kranken untergehenden Gemeinschaft. Die Folgen davon werden wir alle, besonders unsere Kinder in naher Zukunft zu spüren bekommen. Und dann wird man sagen “aber wir wollten doch bloß helfen”, das wird aber keine Entschuldigung sein.

Wir schauen zu, teils jammernd und meckernd sitzend auf dem Sofa, wie ein Teil der deutschen Gesellschaft die angeblich traumatisierten Flüchtlinge umsorgt, für sie spendet und alles möglich tut. Wir schauen zu und lassen es geschehen, daß ein Teil unserer Landsleute auf der Straße wie streuende Hunde leben müssen, in Mülltonnen rumwühlen, umhüllt in stoffartigen Fetzen, die andere Leute als Putzlappen verwenden würden, suchend nach einem Schlafplatz, aber teils treu begleitet von ihren wahren Freunden, nein, nicht von den gutmenschlichen Deutschen, sondern den Hunden.

Habt Ihr schon mal gesehen, daß Obdachlose einfach Plätze besetzen und ihre Rechte einfordern? Und wahrlich, die hätten das Recht dazu, das Recht für eine Willkommenskultur, endlich wieder in unsere Gesellschaft eingegliedert zu werden. Habt Ihr schon mal gehört, daß Obdachlose über das Essen meckern? Habt Ihr schon mal gehört, daß Obdachlose über ihre medizinische Versorgung meckern? Habt Ihr schon mal gehört, daß Obdachlose eine Behörde, Parteizentrale oder das DGB-Haus besetzen, um ihre Rechte einzufordern? Habt Ihr schon mal gehört, daß Obdachlose über ihren Winterschlafplatz meckern, falls sie überhaupt einen bekommen, und wegen Überfüllung keine Privatsphäre haben? Das werden sie nie tun, es sind überwiegend deutsche Obdachlose, die weder Euch noch mir etwas tun, aber weder Ihr noch ich etwas tun für sie, für unsere Landsleute und für ein besseres Leben.

Ja, wir sind ein faules und feiges deutsches Volk, und ich beziehe mich als Deutscher damit ein. Wir sind faul, weil wir die Zustände zulassen, wir sind feige, weil wir die Zustände nicht ändern. Wir sind faul, weil wir über die Schicksale unserer Landsleute hinwegsehen, wir sind feige, weil wir für unsere Landsleute nicht eintreten.

Solidarität unter Deutschen ist nicht mehr da, das müssen wir wieder ändern.

Leserzuschrift von Alexander K.

 

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